Donnerstag, 28. Juli 2016
Thema: Tiere
Es gibt wohl einen neuen Untermiete in meiner Laube. Unter dem Vordach hat jemand ein Nest gebaut. Wer kann das sein?



Mal genauer hinschauen:



Inzwischen weiß ich: es ist ein Zaunkönig. Den kleinen Kerl habe ich kurz darauf in meinem Maschendrahtzaun sitzend entdeckt. Leider war er viel zu schnell weg für ein Foto. Und das Nest scheint auch nicht belegt zu sein. Die Vögel bauen mehrere Nester, aus denen sich ihr Weibchen eins aussuchen darf. Das in unserer Laube hat seiner Liebsten offenbar nicht richtig gefallen. Kann ich gar nicht verstehen – sieht doch sehr gemütlich aus.




Dienstag, 31. Mai 2016
Thema: Tiere
Das habe ich gestern zufällig aus meiner Brennnesseljauche gefischt – und den Schock meiner Lebens gekriegt.



Wie kommt dieses Knäuel ekliger Würmer da bloß rein?




Sonntag, 12. Juli 2015
Thema: Tiere
Wer macht sich bloß immer an den Vogelnestern zu schaffen? Heute kullerten zwei Vogeleier im Gras. Sie lagen unter dem Apfelbaum, darin hängt ein Kasten in dem zurzeit Spatzen nisten. Aus dieser Brut können die Eier aber nicht stammen, denn die Jungvögel sind schon fast flügge. Obwohl es sich bei den elternlosen Eiern offenbar auch um Spatzeneier handelt. Es können doch wohl nicht fast ausgewachsene Jungvögel und gleichzeitig frisch gelegte Eier in ein und dem selben Brutkasten sein? Gartenrätsel...



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Mittwoch, 9. Juli 2014
Thema: Tiere


Das Büffet ist eröffnet! Wenn der Dost blüht, stürmen ihn Honigbienen, Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge in Scharen. Wunderschön.
Nicht so schön fand das allerdings mein Früchtchen, das am Wochenende mit nackten Füßchen prompt in eine Biene getreten ist, die vom blühenden Klee in der Wiese genascht hat. Uiih, das tat weh, und das Füßchen wurde seeehr dick. Aber für die Biene ist es trotzdem schlimmer ausgegangen. Der Stich war mit Sicherheit das letzte, was sie auf dieser Welt getan hat. Ein Gast weniger am All-You-can-eat-Büffet.

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Sonntag, 20. April 2014
Thema: Tiere
Na, da hat der Osterhase ja auch mal an mich gedacht. Im Gartenklohaus hab ich ein seltsames Osterei gefunden. Aber ob mich das freut? Ich weiß nicht. Seht selbst.



An genau der selben Stelle war vor Jahren schon einmal ein Wespennest. Ein echtes Déja-vu. Allerdings hat sich die Wespe beim ersten Mal im Spätsommer auf meinem Kompostklo eingenistet. Seit wann gibt es schon zu Ostern Wespen? Klimawandel? Großstadtmutation?

Auch bei den Spatzen ist Nestbau angesagt. Und die sind mir dann doch lieber. Vor allem weil sie nicht im Klohäuschen nisten. Sondern ganz brav im Vogelhäuschen. Weiter so!



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Samstag, 4. Januar 2014
Thema: Tiere
...reicht nicht allein. Ein bisschen Fuchs muss man schon sein.

Mitten in Berlin, unterwegs in Nachbars Garten. Wer findet ihn?



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Dienstag, 4. Juni 2013
Thema: Tiere
Ich würde sagen, hat geklappt. Alle Zucchini-Pflanzen stehen noch, neue Fressspuren sind nicht zu sehen.



Aber zu empfehlen ist die Ordentlich-Kaffeepulver-um alle-gefährdeten-Pflanzen-streuen-Methode trotzdem nicht. Erstens ist es auf Dauer viel zu teuer, wenn man vor jeder Starkregen-Front ein Paket Kaffee ins Beet schütten muss. Und zweitens haben sich die Schnecken einfach über andere Pflanzen hergemacht: Minze, Bohnen und sogar Ringelblumen sind angeknabbert – und das nicht zu knapp. Die Schleimer haben wirklich einen sehr variablen Speiseplan!




Freitag, 31. Mai 2013
Thema: Tiere
Mein Garten versinkt im Regen. Und der bringt die Schnecken mit. Bisher sind die Schleimer nur vereinzelt aufgetaucht. Wo es jetzt aber seit Tagen schüttet, finde ich immer mehr Fressspuren in den Beeten. Darum probiere ich noch mal eine neue Methode aus: Um die Jungpflanzen wird großzügig Kaffeepulver gestreut. Angeblich sollen die Schnecken nicht über das Pulver kriechen können, ähnlich wie bei Sand oder Sägespänen. Auf jeden Fall riecht es jetzt extrem nach Kaffee. Vielleicht mögen die Schnecken das ja nicht? Nach diesem Wochenende, an dem es komplett durchregnen soll, werde ich es wissen.





Freitag, 17. Mai 2013
Thema: Tiere
Wohnungsmangel in Berlin – aber zum Glück nicht bei meinen Gartenbewohnern. Im Vogelhaus füttern die Spatzen ihre schon recht großen Jungen, die Insektenhotels sind gut gebucht, und auch der kleine Teich hat wieder jede Menge Bewohner. Ich hätte aber gern noch mehr Untermieter, und zwar solche wie Daniel. Darum habe ich jetzt einen Hotspot für Eidechsen angelegt. Einfach einen kleinen Hügel aus Tonscherben und Steinen in einer ruhigen sonnigen Gartenecke aufstapeln. Und warten. Bin gespannt, ob und wann sich da jemand blicken lässt.



Und eine gemütliche Krötengrotte ist beim Tontopf-Zerdeppern auch noch abgefallen. Bitte beziehen!





Sonntag, 12. Mai 2013
Thema: Tiere
... hab ich zwar nicht auf Tasche, aber dafür im Gartenteich. Meine Erdkröten waren seeeehr fleißig in diesem Frühling. Tagelang haben sie Doppeldecker im Wasser gespielt. Offenbar mit Erfolg: In unserem kleinen Teich wimmelt es nur so vor Kaulqappen – wunderschön! Fürs Foto hab ich ein paar abgefischt. Aber keine Angst, liebe Lurchfreunde, nach dem Knipsen hab ich die Kleinen selbstverständlich wieder in ihre feuchte Kinderstube entlassen.



Ihre Eltern konnte ich noch nicht in Aktion fotografieren. Zeigen kann ich das muntere Treiben im Teich trotzdem mit dieser Illu aus einem Büchlein über den "Wiesenteich und seine Lebensgemeinschaft", gefunden auf dem Flohmarkt.

Erdkröten beim Laichen, eine Wechselkröte guckt zu

Ich kann nur jedem Gartenfreund raten, einen Teich anzulegen, sei er noch so klein. Unser ist eher ein "Teichlein" mit nur 40 cm Wassertiefe, etwa 1 Meter lang und 50 cm breit. Trotz dieser Mini-Größe beherbergt er so viel Leben: Wasserlinsen, Binsen, Wasserminze, Froschbiss, Grasfrösche, Erdkröten, Schnecken. Und dann die vielen Insekten, wie Wildbienen, Hummeln, Libellen, die zu Besuch kommen. Ich finde, ein Teich gehört in jeden Garten.