Sonntag, 31. Mai 2015
Habe heute ein Netz über mein Schneckenbeet gespannt, falls tatsächlich Tauben die Übeltäter sind, die meinen Kohlrabi nackt gefressen haben. Jetzt sind die Pflanzen von unten und von oben geschützt – ob ich doch noch was ernten werde?



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Samstag, 8. März 2014
Mein Hochbeet ist nicht mehr nur Hochbeet, sondern ab sofort auch ein Frühbeet. Wie das? Ganz einfach: Ich habe ein ausgedientes Fenster schräg auf das Beet gelegt – nach Süden versteht sich. Jetzt bin ich sehr gespannt, ob es darunter wirklich schneller wächst. Ich teste das erst mal mit Radieschen.
Schon ewig wollte ich ein Frühbeet bauen. Doch wohin bloß? In meinem kleinen Garten ist einfach so wenig Platz, und es gibt wenig sonnige Plätze. Da ist es sehr schlau, einfach das Hochbeet im Frühling zum Frühbeet umzufunktionieren. Hätte ich auch mal früher drauf kommen können.
Als mein Gartennachbar gestern anfing, seine olle Laube abzureißen und ich die alten Fenster sah, kam mir plötzlich die Idee. Und das Tollste: Das Fenster passt haargenau in die Maße meines Hochbeets. Als ob es dafür gemacht ist.



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Sonntag, 24. November 2013
Seit die Futterzapfen hängen, ist mein Balkon zum echten Hotspot für hungrige Vögel geworden. Meisen, Spatzen, Grünfinken und Rotkehlchen kommen täglich auf ein paar Nüsse rum – sogar ein Eichelhäher ist ab und zu dabei. Da reichen die beiden Futterzapfen natürlich nicht aus, um alle Schnäbel zu stopfen.
Darum hab ich einen Futterspender aus einer PET-Flasche gebaut, der wirklich prima funktioniert und sich für Balkonbrüstungen eignet.

Dafür braucht man:

– eine PET-Flasche (halber Liter) mit Deckel
– Handbohrer
– ein 20 cm langen Stock
– Draht oder Paktschnur
– Sonnenblumenkerne




Die Banderole von der Flasche entfernen, Flasche auswaschen, auf der Heizung trocknen lassen.
Mit dem Handbohrer kurz über dem Boden der Flasche zwei Löcher bohren, um den Zweig quer durch die Flasche zu stecken. An ihm wird der Spender später an der Balkonbrüstung befestigt.



Jetzt zwei Löcher etwa fünf Zentimeter über dem Stock, aber um 90 Grad versetzt, bohren. Das werden die Futterluken. Die Löcher mit einer Nagelschere etwas vergrößern, so dass Sonnenblumenkerne durch passen.



Die Sonnenblumenkerne einfüllen. Mit einem großen Trichter geht das schnell und easy. Ganz wichtig: Deckel aufschrauben. Das Futter soll ja auch bei Novemberregen trocken bleiben.



Nun den Spender mit Draht oder fester Schnur an dem Stock an der Balkonbrüstung befestigen. Gut festziehen – sonst hält er dem Vogelansturm nicht stand.



Und schon sind die ersten Gäste da :)




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Dienstag, 1. Oktober 2013
Teichrose proudly pesents: Mein selbst gebautes Hochbeet. War gar nicht so aufwendig, wie ich dachte. Es besteht aus vier Pfosten und 20 Brettern. Einfach zu einem Geviert zusammenschrauben, aufstellen – fertig. Oder fast, ich habe noch das Holz mit Schutzmittel imprägniert, eine Folie innen an die Wände getackert (um Verdunstung zu reduzieren). Es empfiehlt sich auch, etwa 30 Zentimeter Erde abzutragen und dann erst das Holz-Geviert aufzustellen. Sonst hat man später keine Erde zum Abdecken.
Jetzt kann das das Hochbeet gefüllt werden. Unten habe ich Hasendraht gegen Wühlmäuse ausgelegt. Dann kommt der komplette zerkleinerte Strauchschnitt des Jahres rein. Ist plötzlich gar nicht mehr so viel, wie es aussah. So ein Hochbeet ist unfassbar geräumig. Darüber die vorher ausgehobene Gartenerde. Die nächste Schicht bildet das Herbstlaub (wenn es demnächst mal gefallen ist), dann der Inhalt des Kompostklos. Im Frühjahr kommen noch Kompost und Erde drüber. Dann kann gepflanzt werden!
Bin sehr gespannt, ob mein Gemüse auf dem Hochbeet wirklich besser wächst als im normalen Beet.



Wo wir gerade beim Bauen sind: Mein Blog hab ich auch umgebaut und gründlich renoviert. Wurde ja auch mal Zeit nach ziemlich genau vier Jahren im Netz.




Donnerstag, 9. Mai 2013
Meine Tomaten müssen keine Wassermassen mehr über ihren Köpfen fürchten. Denn ich habe mein selbst entworfenes Tomatendach umgebaut. Es gibt jetzt Verstrebungen im Dach, so dass sich das Regenwasser nicht mehr zu einem gewaltigen See in der durchhängenden Folie sammeln kann. Nach starken Schauern entstand immer ein beachtlicher Pool auf dem Tomatendach. Zwei bis drei Kita-Kinder hätten da problemlos drin planschen können.
Im Winter sammelte das durchhängende Dach zentnerweise Schnee – bis die Folie unter dem Gewicht platzte. Durch die Verstrebungen können jetzt maximal Mini-Seen auf dem Tomatendach entstehen – hoffe ich jedenfalls.



So sah das Tomaten-Dach ursprünglich aus:



Und wo ich den Akkuschrauber schon mal in der Hand hatte, gab es noch einen praktischen Kleinkindertisch für das Früchtchen. Prima zum Spielen und Essen. Der Tisch besteht aus einem Rest Küchenplatte, um den ich Wachstuch getackert habe. Die Platte ist auf vier Holzklötze aufgeschraubt. Das Früchtchen liebt den Tisch!





Donnerstag, 12. Juli 2012
In diesem Jahr hat mich nach der Reise keine grüne Hölle erwartet. Mein Garten war während der Zeit in guten, fleißigen Händen – danke liebe Brit!
Am Strand auf der Insel Rügen konnte ich mal wieder keinen Hühnergott liegen lassen. Auf meiner Parzelle stapeln sich nach diversen Ostsee-Urlauben gelöcherte Feuersteine: Als Kette, als Schlüsselanhänger, als Teich-Umrandung, als Tischdecken-Beschwerer, als Aschenbecher,.... Gibt es eigentlich eine Steinsucht?
Diesmal kam ein selbst gebautes Mobile dazu: Hühnergötter und Strandholz.
Hühnergott-Ketten sollen ja dem Volksglauben nach Einbrecher von Haus und Hof fernhalten. Kann also nicht schaden möglichst viele davon im Garten zu haben.





Montag, 25. Juni 2012
Was hab ich nicht alles gegen Schneckenfraß ausprobiert: Kaffeesatz, Sägemehl, Bierfallen, Schneckenkorn (angeblich öko). Aber nichts, wirklich nichts hat bis jetzt wirklich geholfen. Immer waren die Schleimer schneller, und von genießbarem Salat und Kohlrabi konnte ich nur träumen.
Doch jetzt hab ich was gefunden: völlig gewaltlos, einfach und öko sowieso. Ein Schneckenzaun aus Blech, dessen Oberkante so gebogen ist, dass Schnecken ihn nicht überwinden können. Angeblich kriechen sie nicht gern überkopf. Wie auch immer – es wirkt. Keine Löcher im Kohlrabi, keine abgefressenen Salatblätter. Bin sehr begeistert. Man muss allerdings darauf achten, dass keine Pflanzenteile über das Blech hinein- oder hinaus auf den Boden ragen. Die Schnecken nutzen das sofort als Brücke.





Donnerstag, 10. Mai 2012
Schubkarren zu Sandkästen! Ich liebe es ja, für nutzlos gewordenes Gerät neue Aufgaben zu finden – neudeutsch: Upcycling. Die Schubkarre war schon lang hinüber, aber ihre Wanne kann immer noch als Sandkasten dienen. Meinem Früchtchen gefällt's!





Mittwoch, 2. Mai 2012
Nix wird in Berlin so viel gebaut wie Hotels, Hostels und sonstige Beherbergungseinrichtungen. Da macht mein Garten keine Ausnahme. Gerade hat ein neues schickes Insektenhotel Eröffnung gefeiert. Dafür musste ein Altbau aus dem Jahr 2007 weichen. Nun brummt die Hütte wieder. Zum Glück ziehen dort keine nervigen Easy-Jet-Touristen ein, sondern liebe Gäste, wie Wildbienen und Florfliegen, die sich auch noch im Garten nützlich machen.



Für Insektenhotels eignen sich besonders Moppe-Komoden und deren Schubladen vom Möbel-Schweden. So eine hab ich schon mal zu einer Luxusherberge umgebaut. Die Holzkiste einfach mit Schilfrohr, Holunderzweigen, Baumscheiben mit Bohrungen, Lehmziegel und Rinde füllen. Das Hotel sollte gen Süden ausgerichtet sein. Denn die kleinen Bewohner mögen es gern sonnig. Weil das neue Hotel nicht unter einem Dach steht, hat es einen Regenschutz aus Teerpappe bekommen. Meine Gäste sollen es doch schön trocken haben.




Donnerstag, 28. April 2011
Mangels Motorsäge hab ich eine Bank aus meiner gefällten Zwetschge gebaut. Die Rinde hab ich abgeschält, weil das Holz darunter so schön rot ist. Sieht zwar nicht so aus, ist aber recht bequem.



Gleich nebenan ist mein neues Anti-Schnecken-umzäuntes Beet. Bin gespannt, ob ich dies Jahr tatsächlich mal Salat, Kohlrabi und Radieschen ernten kann. Angeblich können die Schleimer den zweifach gebogenen Rand des Schneckenzauns nicht überwinden, weil sie gar nicht darauf stehen überkopf zu kriechen. Ich hoffe mal, dass das stimmt.