Das ist nicht nur wichtig für Wohneigentum, sondern auch für Kleingärten. Zwei Dinge, die sich gegenseitig ausschließen - jedenfalls zurzeit und in Berlin. Klar, Berlin braucht Wohnungen. Aber teure Eigentumswohnung, die als Kapitalanlage für internationale Spekulanten gebaut werden? Nee, davon gibt es bei uns im Bezirk schon viel zu viele. Außerdem würde aus meinem schönen Garten höchstens ein schnöder Parkplatz. Denn mein grünes Paradies liegt mitten in einer Wendeschleife der Straßenbahn. Da wird niemand ein Wohnhaus reinsetzen. Wer möchte schon in einem Haus wohnen, dass von mehreren Tram-Linien umkreist wird? Die Eisenschweine rumpeln und quietschen ganz schön.
Aber unser neuer Senat will ja jetzt sowieso alle Berliner Kleingärten erhalten. Aber ob man dem Frieden trauen kann? Da habe ich so meine Zweifel. Da hoffe ich lieber darauf, dass die unattraktive Lage meiner Parzelle die Rettung ist.






wuhei, Sonntag, 22. Januar 2017, 07:01
Guten Morgen,
ist Ihr Gärtchen gepachtet oder Eigentum?
Auf alle Fälle halte ich Ihnen ganz fest die Daumen - mindestens bis von Ihnen hier Entwarnung kommt ;)

leopold eppelmann, Sonntag, 14. Mai 2017, 14:12
Guten Tag,

Ich bin Student an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde.
Momentan schreibe ich meine Bachelorarbeit zum Thema: pädagogische Bedeutung von Urban Gardening.

Ich interessiere mich für deine Erfahrungen mit urbanen Gärten.
Wie bist du dazu gekommen? Was sind sinnvolle Konzepte?... Wäre es möglich im Verlauf der nächsten Wochen ein Interview zu realisieren.

Vielen Dank schonmal

Leopold Eppelmann