Samstag, 26. Februar 2011
Kling Glöckchen
Nun deutet sich auch auf meiner sibirischen Parzelle das Ende des Winters an – das erste Schneeglöckchen steckt sein Knöspchen in die Sonne. Juhu!
Trotzdem ist noch alles schockgefrostet. Ich konnte kein Tröpfchen Wasser auftreiben, um das obligatorische Garten-Feuerchen wieder zu löschen. So dick ist das Eis in der Regentonne, dass man es nicht mal mit schwerem Werkzeug aufhacken kann. Und ohne Feuerchen hält man es in Klein-Sibirien keine halbe Stunde aus.

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Dienstag, 7. Dezember 2010
Winterzauber
Tief verschneit ruht der Schleifengarten. Beete, Wege, Teich, Wiese – alles unter und nicht mehr zu erkennen. Bleibt nur noch die Vögel mit reichlich Körnerfutter zu beglücken. Und zu hoffen, dass sie bis zum Frühling durchhalten.

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Sonntag, 28. Februar 2010
Spätzünder


Und sie blüht doch! So spät war meine Christrose noch nie dran – erst jetzt, Ende Februar öffnet sie ihre Knospen. Da könnte sie in diesem Jahr ja schon fast Osterlamm-Rose heißen statt Christose. Aber besser spät als gar nicht mehr, das gilt natürlich auch im Garten. Vielleicht sogar dort mehr als anderswo.

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Freitag, 26. Februar 2010
Abschied....
...von meinen wunderschönen Dahlien. Sie haben diesen Jahrhundertwinter nicht überlebt. Voller Schimmel und ganz matschig gefroren hab ich die Triebknollen in ihrem Karton gefunden. War ganz schön blöd, sie im Gartenhaus überwintern zu lassen. Eigentlich ein dummer Anfänger-Fehler. Dabei hatte ich die Dahlien schon vier Jahre. Wer konnte ahnen, dass es so kalt wird?

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Montag, 22. Februar 2010
Vom Eise befreit


Auch auf meiner Parzelle wird es jetzt langsam Frühling. Zwar gibt es noch nicht so üppige Schneeglöckchen-Büschel wie europamitte auf seiner Scholle entdeckt hat, aber immerhin kämpft sich etwas Grün tapfer aus der Schneedecke.

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Montag, 15. Februar 2010
Ich konnte es nicht lassen...
Heute im Supermarkt hab ich es nicht geschafft, an einem Ständer mit Gemüse- und Kräutersamen vorbei zu gehen. Ich musste einfach ein paar Tütchen Vorfreude kaufen. Obwohl es sicher noch viele Wochen dauert, bis vorgezogen und ausgesät werden kann. Das grenzt ja schon an Entzugserscheinungen – oder war es einfach "Gartenmagie"? Was für ein alberner Name.

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Freitag, 12. Februar 2010
Ausgesperrt
Ich komm nicht mehr rein! Dieser olle Schnee ist so hart gefroren, dass ich das Gartentor nicht mehr aufkriege. Bestimmt 20 Minuten hab ich an meinem altersschwachen Tor gerüttelt und gezerrt, aber das Teil bewegt sich keinen Millimeter – der untere Bereich des Tors ist komplett eingefroren in einer Kruste aus 20 Zentimeter hohem verharschten Schnee. Ich meine, eigentlich ist das ja ganz praktisch. Also, Einbrecher haben jetzt keine Chance. Ein todsicherer Diebstahl-Schutz. Natürlich gibt es eh nix zu holen auf meiner Parzelle. Es sei denn, jemand interessiert sich brennend für Ikea-10-Euro-Gartenstühle, Mitropa-Geschirr oder eine rostige Schubkarre aus seligen DDR-Zeiten.

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Dienstag, 9. Februar 2010
Winterstarre
Alles eingefroren. Janz Berlin ist eine bucklige Eisfläche. Statt Schneemantel und Schneemütze trägt meine von meiner Tochter gestaltete Garteneule nun eine Eisschicht mit Schneekäppi.
Wann wird es denn endlich mal Frühling? Kann es nicht mehr erwarten. Ich lass mal Georg Kreisler den Lenz herbeisingen. Hoffentlich klappt es.

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Sonntag, 7. Februar 2010
Dauerfrost und kein Ende in Sicht
Unfassbar dieser Winter. Langsam mach ich mir Sorgen, ob das Dach meiner Laube die Schneelast noch tragen kann. Wenn es noch mal schneien sollte, wird es kritisch. Meine Hütte ist ja nicht gerade sonderlich stabil.
Kleingärtner, die jetzt auf ein Gartenjahr ohne Schädlingsplage hoffen, weil ein "richtiger" Winter die bösen Viecher dahinrafft, irren sich leider. Der Dauerfrost kann Blattläusen, Möhrenfliege, Brombeermilbe und Apfelwickler kaum etwas anhaben, die überleben nämlich strenge Winter völlig problemlos, besonders wenn es durchgängig Frost gibt, und es nicht zwischendurch mal deutlich wärmer wird. Bei milden Wintern wachen die Larven aus ihrer Winterstarre auf und entwickeln sich weiter. Wenn es dann noch mal im Spätwinter richtig kalt wird, sind die fast erwachsenen Tiere erledigt. Aber bei Dauerfrost schlummern die Schädlinge ganz entspannt einem neuen Sommer entgegen. Wahrscheinlich träumen die Biester schon von meinen Erdbeeren, Mangold, Kirschen, Äpfeln, Radieschen, Himbeeren, ... Naja, mach ich ja auch.

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Dienstag, 26. Januar 2010
Man wird doch noch träumen dürfen...


Ich hab den Winter so satt. Der nimmt einfach kein Ende. He, Klimawandel, wo treibst du dich rum? Jedenfalls nicht in Berlin. Hier soll es heute Nacht mindestens 20 Grad unter Null werden. Und ich hab meine Dahlien im Gartenhaus zum Überwintern. Ohje, das überleben die nie.

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