Donnerstag, 29. Oktober 2009
Von der Wildnis zum Garten
Ein Meer aus verwilderten Himbeersträuchern, hüfthohes Gras, ein Gartenhaus, in das es reinregnet, rostiger Maschendrahtzaun und eine Menge Sperrmüll – trotzdem war es Liebe auf den ersten Blick, als ich zum erstem Mal meinen Garten betrat. Als "verwunschen" hatte ihn die Frau vom Kleingartenverein bezeichnet. Keiner wollte die Parzelle damals haben – zu viel Arbeit und dann auch noch kein Strom. Wegen der Tram-Wendeschleife die den Garten umschließt, können keine Leitungen in den Garten gelegt werden. Und das bedeutet jede Menge Handarbeit beim Mähen, Häckseln und Hecken schneiden. So sah der "verwunschene" Garten damals aus:



Der Blick durchs Gartentor heute:



Hier waren mal die Beete, nur wo genau?



So sieht es heute aus:



Das sind die "Beete" nachdem wir das Himbeer-Meer gerodet hatten:



Die Beete habe ich mit alten Mauersteinen als Umrandung neu angelegt.



Und so sehen unsere Beete heute aus. Die Beetzäune sind aus Haselruten geflochten. Auf der Parzelle gibt es zwei Haselbüsche. Das rote Ding ist eins unserer Insektenhäuser.



Im Vordergrund sieht man hier das verwilderte Kräuterbeet, vor allem mit Seifenblume überwuchert.



Das Kräuterbeet jetzt mit Lavendel, Johanniskraut, Mutterkraut, Salbei und Ringelblumen.

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