Donnerstag, 2. September 2010
Pappel statt Plaste
teichrose, 09:08h
Passend zum ungemütlichem frühherbstlichen Wetter hab ich mir neue Gartentreter zugelegt. Schon lange hab ich nach einer Alternative zu 3-Euro-Plaste-Latschen aus dem Baumarkt gesucht. Und das sind jetzt meine neuen:

Traditionelle Holzschuhe aus leichtem Pappelholz mit weicher Lederkappe, die im Münsterland nach traditionellen Vorlagen gefertigt werden. Die kann man auch mit individueller Gravur bestellen. Also meine Gartenschuhe kann jetzt niemand mehr verwechseln :)
Zugegeben: Zuerst kam ich mir ein bisschen vor wie Nils Holgersson oder Frau Antje aus Holland. Und wenn man gerade aus dem Büro kommt und die Pumps gegen die Holzschuhe tauscht, meint man, ein paar Spreekähne an den Füßen zu haben. Sind halt gewöhnungsbedürftig klobig.
Aber nach kurzem Einlaufen sind die Botten extrem bequem. Das beste ist, die Füße bleiben schön warm im Holz, aber ohne zu schwitzen. Auch Wasser kommt nicht rein. Und dreckig dürfen sie auch ruhig werden – lässt sich später alles abschmirgeln. Also mir kommen keine Baumarkt-Plastik-Latschen mehr in die Laube! An meine Füße lasse ich nur noch nachwachsende Rohstoffe – zumindest im Garten.

Traditionelle Holzschuhe aus leichtem Pappelholz mit weicher Lederkappe, die im Münsterland nach traditionellen Vorlagen gefertigt werden. Die kann man auch mit individueller Gravur bestellen. Also meine Gartenschuhe kann jetzt niemand mehr verwechseln :)
Zugegeben: Zuerst kam ich mir ein bisschen vor wie Nils Holgersson oder Frau Antje aus Holland. Und wenn man gerade aus dem Büro kommt und die Pumps gegen die Holzschuhe tauscht, meint man, ein paar Spreekähne an den Füßen zu haben. Sind halt gewöhnungsbedürftig klobig.
Aber nach kurzem Einlaufen sind die Botten extrem bequem. Das beste ist, die Füße bleiben schön warm im Holz, aber ohne zu schwitzen. Auch Wasser kommt nicht rein. Und dreckig dürfen sie auch ruhig werden – lässt sich später alles abschmirgeln. Also mir kommen keine Baumarkt-Plastik-Latschen mehr in die Laube! An meine Füße lasse ich nur noch nachwachsende Rohstoffe – zumindest im Garten.
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Montag, 1. März 2010
Schöner schnippeln
teichrose, 11:48h

Auch Gartengeräte dürfen schön sein und müssen dafür nicht zwingend von Manufactum stammen. Weil ich nicht besonders auf ordinäres Baumarkt-Design stehe, ist fast mein kompletter Werkzeugpark second hand. Dieses hübsche Schneidwerkzeug hab ich gestern auf dem Flohmarkt erstanden. Da freut man sich doch schon aufs Hecke-Stutzen und Stauden-Schnippeln.
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Dienstag, 29. September 2009
Kleingarten-Archäologie
teichrose, 13:04h
Eigentlich ist es ein Wunder, dass hier überhaupt etwas wächst. Nicht nur, dass mein Garten ausschließlich aus nährstoffarmen märkischem Sandboden besteht – er wurde noch dazu auf einer Müllkippe errichtet. Als der Kleingartenverein 1896 gegründet wurde, war das Gelände j.w.d. (janz weit draußen, wie der Berliner sagt). Ein Müllplatz vor den Toren der Stadt, der sich als Bauland nicht eignete. Also durften die Kleingärtner ran. Auch nach 113 Jahren säen, ernten und umgraben steckt der Boden voller Müll: Bauschutt, Ton- und Glasscherben, Knochen aller Art und rostige Eisenteile. Beim Grubbern werde ich zur Archäologin. Es ist ein bisschen wie Weihnachten: Winzige Glasfläschchen, Tonmurmeln, Perlmuttknöpfe und diverse Körperteile von Porzellan-Puppen waren die bisher schönsten Fundsachen. Und wer weiß – vielleicht verbirgt sich unter der kargen Scholle noch ein echter Schatz?


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s.teich(at)online.de
