Donnerstag, 11. November 2010
Gartenlektüre
teichrose, 09:56h
Es gibt nicht mehr viel zu gärtnern im November. Zwar schade, aber dafür bleibt umso mehr Zeit zum Lesen. Dabei bin ich im Netz auf ein schönes Stück gestoßen übers Großstadtgärtnern in Berlin.
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arboretum,
Donnerstag, 11. November 2010, 14:47
Kennen Sie zufällig das Buch Meditatives Gärtnern? Ich nämlich nicht, aber ich überlege, ob ich das meiner älteren Schwester zu Weihnachten schenken soll. Es gibt darin ein Kapitel über Nacktschnecken, wie ich online im Inhaltsverzeichnis sehen konnte. Diese Biester suchen ihren Garten in Scharen heim, sie bringt es aber nicht fertig, die zu killen. Stattdessen sammelt sie sie immer ein und setzt sie auf den Wiesen außerhalb des Dorfs aus.
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teichrose,
Donnerstag, 11. November 2010, 15:47
Nein, das kenne ich leider nicht. Hört sich aber interessant an – das Nacktschnecken-Problem hab ich ja auch :)
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europamitte,
Montag, 15. November 2010, 21:33
Nacktschnecken einsammeln und aussetzen? Und gegen Schädelbasisbruch hilft eine Bachblütentherapie!
Tschuldigung, aber die Biester kommen immer wieder, wenn es nur gut riecht. Auch wenn die recht langsam erscheinen, aber im Verlaufe einer Nacht schaffen die ganz schöne Strecken und dahin muss man sie bringen (also: zur Strecke), sonst kommen sie immer wieder.
Den "friedliebenden" Gärtnern seien die biologischen Methoden empfohlen:
Weinbergschnecken graben die Gelege der Nacktschnecken aus, Glühwürmchen und Laufkäfer legen ihre Eier in Nacktschnecken, Igel fressen (kleine) Nacktschnecken und ein kleines Beet mit Pflänzchen angelegt, die die Biester besonders gerne mögen (Tagetes, Rittersporn, etc.) hält sie manchmal von den "edleren" Beeten ab.
Tschuldigung, aber die Biester kommen immer wieder, wenn es nur gut riecht. Auch wenn die recht langsam erscheinen, aber im Verlaufe einer Nacht schaffen die ganz schöne Strecken und dahin muss man sie bringen (also: zur Strecke), sonst kommen sie immer wieder.
Den "friedliebenden" Gärtnern seien die biologischen Methoden empfohlen:
Weinbergschnecken graben die Gelege der Nacktschnecken aus, Glühwürmchen und Laufkäfer legen ihre Eier in Nacktschnecken, Igel fressen (kleine) Nacktschnecken und ein kleines Beet mit Pflänzchen angelegt, die die Biester besonders gerne mögen (Tagetes, Rittersporn, etc.) hält sie manchmal von den "edleren" Beeten ab.
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sid,
Mittwoch, 17. November 2010, 13:07
Ah - danke, ich wollte eine im Wasser lebende nachschlagen *denks*
Tja, und wie war deren Namen gleich noch mal..fix... hm.
Das ist sie. Wobei ich sagen muß, die Meeresschnecken sind ja teilweise wirklich sehr hübsch anzusehen. Aber ist das nicht Vieles, was nicht im eigenem Garten wütet? ; )
Tja, und wie war deren Namen gleich noch mal..fix... hm.
Das ist sie. Wobei ich sagen muß, die Meeresschnecken sind ja teilweise wirklich sehr hübsch anzusehen. Aber ist das nicht Vieles, was nicht im eigenem Garten wütet? ; )
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dagmarparzelle,
Mittwoch, 17. November 2010, 14:34
Wenn es hier schon um Schnecken geht, sollte doch unbedingt ein anderer Berliner Komiker auch zu Wort kommen - Liebe Grüße!
http://www.youtube.com/watch?v=eBSGAXwMzTk
http://www.youtube.com/watch?v=eBSGAXwMzTk
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teichrose,
Mittwoch, 17. November 2010, 14:59
Großartig! Das hätte ich schon lang auf die Seite stellen sollen angesichts der vielen Schnecken-Diskussionen. Danke, liebe Dagmarparzelle!
@sid: Ich finde manche Landschnecken auch sehr hübsch. Die mit Haus eigentlich immer :)
@sid: Ich finde manche Landschnecken auch sehr hübsch. Die mit Haus eigentlich immer :)
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arboretum,
Mittwoch, 17. November 2010, 15:17
@ europamitte: Igel hat es da schon auch, aber eben noch mehr Schnecken. Ob da noch viel gut riecht, weiß ich nicht, die haben eigentlich schon alles abgefressen, soweit ich weiß, hat meine Schwester keine Stauden mehr im Garten. Gemüse gab es dort eh nicht, der Garten ist nicht viel größer als ein besseres Handtuch (Reihenhaus), liegt tiefer als die Straße, auf der Wiese steht also ewig das Wasser, und guten Boden gibt es dort auch nicht, da ist lauter Bauschutt drunter.
Dass Schnecken über ein eigenes Navi verfügen und den Weg zurück auch aus 30 Metern Entfernung finden, habe ich ihr schon erzählt. Sie sagte daraufhin, dass sie seit diesem Jahr eh nicht mehr alle Schnecken aus dem gesamten Garten einsammelt, sondern nur die, die ihr auf dem Weg durch den Garten zur Gartenpforte in die Quere kommen.
Dass Schnecken über ein eigenes Navi verfügen und den Weg zurück auch aus 30 Metern Entfernung finden, habe ich ihr schon erzählt. Sie sagte daraufhin, dass sie seit diesem Jahr eh nicht mehr alle Schnecken aus dem gesamten Garten einsammelt, sondern nur die, die ihr auf dem Weg durch den Garten zur Gartenpforte in die Quere kommen.
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europamitte,
Donnerstag, 18. November 2010, 14:22
Als letzte Hilfe für Tierfreunde, die trotzdem etwas Salat und Gemüse im Garten haben möchten, kann ich hier noch das Hochbeet anbieten (wird leider in manchen Kolonien von der Satzung her untersagt).
Wenn man da dann noch eine sogenannte Scheckensperre drum macht, klappt es ganz gut.
Einen einfache Schneckensperre kann man auch selber bauen, indem man einen Kupferdraht und einen Zinkdraht im Abstand von einem Centimeter spannt, die sich nicht berühren und auch keinen elektrischen Kontakt zueinander haben.
Das gibt den Schnecken ein Ganzkörpererlebnis, welches dem Gefühl vergleichbar ist, das Amalgamfüllungen im Kontakt mit Stanniolpapier im Mund auslösen.
Wenn man da dann noch eine sogenannte Scheckensperre drum macht, klappt es ganz gut.
Einen einfache Schneckensperre kann man auch selber bauen, indem man einen Kupferdraht und einen Zinkdraht im Abstand von einem Centimeter spannt, die sich nicht berühren und auch keinen elektrischen Kontakt zueinander haben.
Das gibt den Schnecken ein Ganzkörpererlebnis, welches dem Gefühl vergleichbar ist, das Amalgamfüllungen im Kontakt mit Stanniolpapier im Mund auslösen.
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b-reeze,
Donnerstag, 18. November 2010, 15:00
wow.....das ist ja mal ein physikalisch-chemisch ausgefuchster Vorschlag....
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sid,
Donnerstag, 18. November 2010, 17:05
@teichrose
Sorry, ich meinte speziell die nackten.
(Ist mir oben wieder rausgerutscht.)
Behaust finde ich eigentlich auch alle sehr spannend. Nur so mit den gaaaanz großen, da hab ichs nicht so. Ansehen ja, aber wenn geht mit einiger Distanz dazwischen *gg*
Als Haustier - nein danke.
Sorry, ich meinte speziell die nackten.
(Ist mir oben wieder rausgerutscht.)
Behaust finde ich eigentlich auch alle sehr spannend. Nur so mit den gaaaanz großen, da hab ichs nicht so. Ansehen ja, aber wenn geht mit einiger Distanz dazwischen *gg*
Als Haustier - nein danke.
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s.teich(at)online.de
