Montag, 1. November 2010
Häckseln per Hand
teichrose, 16:14h
Eigentlich vermisse ich irgendwelche Elektrogeräte in meinem stromlosen Garten überhaupt nicht. Aber wenn Unmengen von Busch- und Baumschnitt gehäckselt werden müssen, dann wäre so ein elektrischer Häcksler schon toll – besonders wenn ich die Blasen an meinen Händen nach einem Wochenende Schnippeln und Sägen betrachte.


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dagmarparzelle,
Montag, 1. November 2010, 20:51
Handgehäcksel?
... oh, es gibt also noch andere, denen es genauso geht. Hab ich auch am WE gemacht - alles tut weh. Ist aber auch klar, wenn man eine alte Hecke einen halben Meter tiefer schneidet. Macht denn Deine Schere noch mit? Meine hat mit Versagen gedroht! Liebe Grüße!
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siria,
Montag, 1. November 2010, 20:57
Allen Mithäckslerinnen mein Mitgefühl. Aber die Belohnung kommt ja im nächsten Jahr...
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dagmarparzelle,
Montag, 1. November 2010, 21:11
Ich hoffe, meine Hecke spricht noch mit mir, so weh, wie ich ihr getan habe. Ich werde sehr lieb zu ihr sein, sehr lieb!
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sid,
Montag, 1. November 2010, 21:41
Zudem gehts damit auch ratzfatz.
Na ja, aber Sie haben ja die tolle Ringelblumensalbe, die hiflt hoffentlich weiter.
Na ja, aber Sie haben ja die tolle Ringelblumensalbe, die hiflt hoffentlich weiter.
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teichrose,
Dienstag, 2. November 2010, 08:30
Ja, die brauche ich jetzt dringend! Und sie hilft super. @ dagmarparzelle: Meine Schere ist schon die vierte in vier Jahren, die Astschere ist die dritte ihrer Art. Ja, der Verschleiß ist enorm beim händischen Häckseln :)
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dagmarparzelle,
Dienstag, 2. November 2010, 11:42
Schere
Oh oh, wir sind ja ganz frische Parzellenbesitzer, seit Mitte August dabei und beide Scheren fangen schon an zu bocken. Vielleicht wollen sie ja nach ihrem Winterschlaf wieder Teil des Projekts sein... =) Liebe Grüße
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europamitte,
Dienstag, 2. November 2010, 11:58
Meine Erfahrungen mit Gartenarbeitswerkzeugen gehen in die Richtung, die schon Hemingway beschrieb: "Ich habe nicht genug Geld, um mir billige Sachen leisten zu können", sprich: es macht sich bezahlt mal ein paar Euronen mehr auszgeben, dafür aber im Fachgeschäft hochwertiges Gerät zu erstehen, dass dann auch länger hält.
In vielen Kolonien gibt es übrigens gemeinsam angeschafftes Gerät. Da kann man sich dann einen Leisehäcksler ausleihen, der sehr schnell die Zweige zerkleinert, um diese zu kompostieren.
Laubbläser sind in der Tat nervig laut. Leider hat mein Nachbar eine sehr lange Buchenhecke, die meine Einfahrt und die Kellerschächte den ganzen Winter durch "zumüllt", da kommt man dann kaum dran. Dafür haben wir uns einen Laubsauger zugelegt, der gleich häckselt und sammelt. So wird sehr schnell wunderbarer Kompost daraus.
In vielen Kolonien gibt es übrigens gemeinsam angeschafftes Gerät. Da kann man sich dann einen Leisehäcksler ausleihen, der sehr schnell die Zweige zerkleinert, um diese zu kompostieren.
Laubbläser sind in der Tat nervig laut. Leider hat mein Nachbar eine sehr lange Buchenhecke, die meine Einfahrt und die Kellerschächte den ganzen Winter durch "zumüllt", da kommt man dann kaum dran. Dafür haben wir uns einen Laubsauger zugelegt, der gleich häckselt und sammelt. So wird sehr schnell wunderbarer Kompost daraus.
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teichrose,
Dienstag, 2. November 2010, 12:59
@europamitte: Bei uns gibt es auch Gemeinschaftshäcksler. Nur hab ich leider keinen Strom. (Und die Nachbarn auch nicht, denn wir befinden uns in einer Wendeschleife der Tram).
Wenn Sie einen völlig verwilderten Garten freischneiden, wie ich das in den ersten zwei Jahren gemacht habe, reißen auch beste Werkzeuge nach so einem Dauereinsatz die Hufe hoch. Also billich kommt mir auch nicht in die Laube :)
Wenn Sie einen völlig verwilderten Garten freischneiden, wie ich das in den ersten zwei Jahren gemacht habe, reißen auch beste Werkzeuge nach so einem Dauereinsatz die Hufe hoch. Also billich kommt mir auch nicht in die Laube :)
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siria,
Dienstag, 2. November 2010, 23:21
Laubsauger sind zwar ein wunderbares Männerspielzeug und garantieren große Aufmerksamkeit. Bloß für die Umwelt und die Natur sind sie leider schädlich, weil sehr viele Insekten dabei ihr Leben lassen müssen und das Hörvermögen
des Anwenders ebenfalls leidet.
Unter den Büschen und auf den Beeten entsteht ja ebenfalls Humus, wenn man das Laub in einer nicht zu dicken Schicht belässt. Und man spart sich einen ganzen Arbeitsgang, die Regenwürmer werden an Ort und Stelle gefüttert und die Erde trocknet nicht aus.
Selbst mein Nussbaumlaub bleibt in Teilen liegen, und der Rest auf dem Komposthaufen bekommt nach jedem Sammeltag eine dünne Lage Steinmehl gestreut, dadurch habe ich schon nach einem Jahr sehr gute lockere Erde. (Unsere Walnuss ist schon 35 Jahre alt, trägt also große Mengen Laub!)
des Anwenders ebenfalls leidet.
Unter den Büschen und auf den Beeten entsteht ja ebenfalls Humus, wenn man das Laub in einer nicht zu dicken Schicht belässt. Und man spart sich einen ganzen Arbeitsgang, die Regenwürmer werden an Ort und Stelle gefüttert und die Erde trocknet nicht aus.
Selbst mein Nussbaumlaub bleibt in Teilen liegen, und der Rest auf dem Komposthaufen bekommt nach jedem Sammeltag eine dünne Lage Steinmehl gestreut, dadurch habe ich schon nach einem Jahr sehr gute lockere Erde. (Unsere Walnuss ist schon 35 Jahre alt, trägt also große Mengen Laub!)
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