Montag, 12. Oktober 2009
Untermieter
teichrose, 11:24h
Bevor sie in ihre wohlverdiente Winterruhe gehen, möchte ich ein paar Bewohner meines Gartens vorstellen. Ich erwähnte ja schon, dass mein Garten aus schlechtem Boden mit Jahrhundertwende-Müll besteht. Der Untergrund ist außerdem an einigen Stellen feucht – zum Glück, sonst wären hier irgendwann sicher noch mehr überflüssige Büros oder Luxus-Lofts gebaut worden. Liegt schließlich mitten in der begehrten nordöstlichen Innenstadt, sprich Prenzlauer Berg, mein Gärtchen. Die feuchten Stellen sind Tummelplatz für allerlei Amphibien, vor allem Grasfrösche. Die fühlen sich noch wohler, seit ich ihnen einen kleinen Teich angelegt habe.


Und dann die Erdkröten. Jedes Frühjahr buddele ich dieses Exemplar aus meinem Komposthaufen aus – versehentlich natürlich. Zum Glück hab ich sie dabei noch nie verletzt. Ich setze sie nach Entnahme des fertigen Komposts immer sofort zurück in den Haufen – sie hat schließlich die älteren Rechte an meinem Garten. Man kann sagen, wir führen eine friedliche und respektvolle Koexistenz. Hier hockt die Kröte an ihrem Lieblingsplatz: in der Grube für die Wasseruhr, auch Schrebergärtners Kühlschrank genannt.



Und dann die Erdkröten. Jedes Frühjahr buddele ich dieses Exemplar aus meinem Komposthaufen aus – versehentlich natürlich. Zum Glück hab ich sie dabei noch nie verletzt. Ich setze sie nach Entnahme des fertigen Komposts immer sofort zurück in den Haufen – sie hat schließlich die älteren Rechte an meinem Garten. Man kann sagen, wir führen eine friedliche und respektvolle Koexistenz. Hier hockt die Kröte an ihrem Lieblingsplatz: in der Grube für die Wasseruhr, auch Schrebergärtners Kühlschrank genannt.

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