Dienstag, 29. September 2009
Kleingarten-Archäologie
teichrose, 13:04h
Eigentlich ist es ein Wunder, dass hier überhaupt etwas wächst. Nicht nur, dass mein Garten ausschließlich aus nährstoffarmen märkischem Sandboden besteht – er wurde noch dazu auf einer Müllkippe errichtet. Als der Kleingartenverein 1896 gegründet wurde, war das Gelände j.w.d. (janz weit draußen, wie der Berliner sagt). Ein Müllplatz vor den Toren der Stadt, der sich als Bauland nicht eignete. Also durften die Kleingärtner ran. Auch nach 113 Jahren säen, ernten und umgraben steckt der Boden voller Müll: Bauschutt, Ton- und Glasscherben, Knochen aller Art und rostige Eisenteile. Beim Grubbern werde ich zur Archäologin. Es ist ein bisschen wie Weihnachten: Winzige Glasfläschchen, Tonmurmeln, Perlmuttknöpfe und diverse Körperteile von Porzellan-Puppen waren die bisher schönsten Fundsachen. Und wer weiß – vielleicht verbirgt sich unter der kargen Scholle noch ein echter Schatz?


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otterstedt,
Freitag, 11. Dezember 2009, 11:27
Kleingarten-Archäologie
Interessante Dinge hast Du da gefunden. Ich habe auch mal unseren Eimer mit Fundsachen aufgeräumt. Leider waren wir nicht annähernd so erfolgreich ;-)
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