Dienstag, 4. Oktober 2011
Muttis Gartenapotheke
Für mein Früchtchen wächst allerlei Zauberkraut im Garten. Das erspart manchen Gang in die Apotheke.



Ganz rechts im Bild: frische Himbeerblätter. Ein Tee daraus schmeckt zwar wie aufgebrühtes Heu, soll aber laut meiner Hebamme für die Geburt Wunder wirken. Über mehrere Wochen zum Ende der Schwangerschaft getrunken, soll er das Gewebe auflockern und somit die Geburt erleichtern.
Das zweite Zauberkraut von rechts ist das Johanneskraut. Daraus kann man ein erstklassiges Rotöl, also Johanneskrautöl herstellen. Die Blüten in gutes Olivenöl oder Mandelöl einlegen und das Gefäß für mehrere Wochen an einen sonnigen Platz stellen – bis sich das Öl rot färbt. Das Rotöl eignet sich prima zur Dammmassage. Was das ist, erklär ich hier mal nicht. Bei Bedarf bitte googeln. Auf jeden Fall ist es etwas sehr nützliches, denn auf einen Dammschnitt verzichtet frau doch nur zu gerne.
Unverzichtbar dagegen ist meine gute Ringelblumensalbe für den wunden Baby-Po. Das Rezept gibt es hier. Für die Baby-Po-Variante einfach statt Kakao-Butter Wollfett (Lanolin) nehmen. Die Salbe ist sehr pflegend, heilend, bio und reizt absolut null. Da kann keine Industrie-Creme mithalten.
Schließlich wächst gegen Mamas Wehwehchen noch das gute alte Mutterkraut auf meiner Parzelle. Dies auch Fieberkraut oder falsche Kamille genannte Pflänzchen hilft als Tee bei Beschwerden rund um Geburt und Wochenbett.

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Bei wird hauptsächlich Tee angebaut, Minze und Salbei.
Beide helfen uns gut über den Winter.

BG Waltraud

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