Freitag, 2. April 2010
Besuch im Bärlauchwald
Endlich ist der Bärlauch reif. Im Garten habe ich auch welchen. Er zeigt mir jedes Frühjahr an, wann es Zeit ist, in der Wald zu fahren. Die paar Pflanzen im Garten reichen nämlich nicht für ein Pesto, sondern höchstens für ein bisschen Würze im Salat. Im Wald gibt es dafür umso mehr. Unfassbar viel mehr.



Der ganze Waldboden ist bedeckt mit den zarten, nach Knoblauch duftenden Blättern. Der Korb ist schnell gefüllt. Ich achte darauf, nur junge, frische Blätter zu pflücken. Anders als Daniel koche ich sie später nicht ab. Weil sie erst vor wenigen Tagen aus dem Boden gewachsen sind, halte ich das Risiko, sich einen Fuchsbandwurm einzufangen, für überschaubar.



Bei einem Besuch im Bärlauchwald gibt es viel zu entdecken. Wie hier diese tollen Fingerlinge, die meine Tochter gefunden hat.



Die schönste Entdeckung war aber eine Fledermaus, die sich in der Frühlingssonne ein Kopfüber-Schläfchen auf einem Baumstamm gönnte – ein Großes Mausohr.

... link (3 Kommentare)   ... comment